Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 22.04.1922 und noch vor der Entstehung des Gemeinnützigkeitsgesetz mit dem ursprünglichen Zweck der Errichtung von Arbeiterwohnstätten für die Arbeiter der Papierfabriken im Piestingtal gegründet.

Erst mehrere Jahrzehnte später wurde die Gesellschaft zu einem gemeinnützigen Unternehmen. Bedingt durch Umgründungen kam Familienwohnbau Niederösterreich so auch zu ihrem derzeitigen Firmennamen. Familienwohnbau Niederösterreich gehört damit zu den ältesten gemeinnützigen Wohnbauunternehmen in Österreich.

Zu den Gesellschaftern der Familienwohnbau Niederösterreich gehörten im Laufe der Zeit unter anderem die Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung, die Bank für Arbeit und Wirtschaft Aktiengesellschaft sowie die „Eigentum“ Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H., bis sie im Jahre 2002 durch die Familienwohnbau (damals: „Familienhilfe“) übernommen wurde.

Durch ihren starken historischen Bezug zu Niederösterreich sowie der Tatsache, dass der Verwaltungsbestand (neben Wien und Burgenland) mit über 75 % in Niederösterreich liegt, ist die strategische Ausrichtung der Familienwohnbau Niederösterreich in der Unternehmensgruppe der Familienwohnbau auf Niederösterreich gerichtet.